Kinder- und Jugendheilkunde

Als Kinder- und Jugendärztin lege ich besonderes Augenmerk auf die körperliche, geistige und seelische Entwicklung Ihres Kindes und  gewährleiste eine ganzheitliche medizinische Versorgung von der Geburt bis ins Erwachsenenalter.

Dr. Barbara Roithner-Kolarik, IBCLC

 

Aufmerksam Zuhören, umfassend Beraten und kompetent Behandeln liegen mir im Umgang mit meinen Patienten und deren Eltern besonders am Herzen.

Neben der kinder- und jugendärztlichen Betreuung bei akuten und chronischen Erkrankungen biete ich folgende Leistungen an:

 

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Dr. Barbara Roithner-Kolarik

Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen

Die MKP-Untersuchungen stellen eine wichtige Vorsorgemaßnahme dar. Sie dienen der Beobachtung der kindlichen Entwicklung und der Früherkennung von Erkrankungen. So haben sie eine große Bedeutung für die Gesundheit im Erwachsenenleben. Bei jeder MKP-Untersuchung wird Ihr Kind gewogen und gemessen. Es wird gründlich untersucht und ich beobachte die Körperhaltung und Bewegungen Ihres Kindes. Neben einer Beratung hinsichtlich der empfohlenen Impfungen und der altersgerechten Ernährung bespreche ich gerne alle Fragen rund um das Leben mit Ihrem Kind.
Die orthopädische Untersuchung, die Hals-Nasen-Ohrenuntersuchung und die Augenuntersuchung führe ich auch in der Ordination durch. 

Lesen Sie mehr zu den einzelnen Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen

  • 1. Lebenswoche – 1. MKP-Untersuchung Sie findet häufig noch im Krankenhaus statt. Nach einer Hausgeburt oder einer ambulanten Entbindung mache ich die Untersuchung in der Ordination. Sie bekommen ein Rezept für VitaminD-Tropfen, die Ihr Baby ab dem 5.Lebenstag erhalten soll.

 

  • 4. – 7. Lebenswoche – 2. MKP-Untersuchung mit orthopädischer Untersuchung Besonderes Augenmerk wird auf die orthopädische Untersuchung gelegt. Weiters werden die Augen mittels Augenspiegel untersucht, um eine angeborene Netzhauttrübung ausschließen zu können. Ihr Baby erhält die 3.Dosis Vitamin K für die noch unreife Blutgerinnung. 

 

  • 3. – 5. Lebensmonat – 3. MKP-Untersuchung Ich achte vor allem auf diese Fähigkeiten Ihres Kindes: Beginnt das Baby zu greifen? Reagiert es auf Licht und Geräusche? Kann es den Kopf in Bauchlage gut heben?

 

  • 7. – 9. Lebensmonat – 4. MKP-Untersuchung mit Hals-Nasen-Ohrenuntersuchung Nun werden diese Meilensteine überprüft: Kann das Baby sich in Bauchlage mit den Händen abstützen und den Kopf sicher halten?Kann es mit beiden Händen gezielt greifen? Kann es Gegenstände von einer in die andere Hand geben? Hilft es beim Hochziehen mit, wenn man ihm zwei Finger hinhält? Das Gehör Ihres Babys wird mit leisen und lauten Schallreizen geprüft. Ich erfrage, ob Ihr Baby auf Zurufe und auf Geräusche reagiert und ob es bei plötzlichen lauten Geräuschen erschrickt.

 

  • 10. – 14. Lebensmonat  -5. MKP-Untersuchung mit Augenuntersuchung Bei der Entwicklungskontrolle teste ich das Sprachvermögen, die Reaktion des Kindes auf das Ansprechen mit seinem Namen, die Fähigkeit der adäquaten Gewichtsübernahme im Stehen sowie die Fähigkeit zu gehen.Schwerpunkt bei der Einjahresuntersuchung ist die Augenuntersuchung. Bei Auffälligkeiten wie einem Hinweis auf Schielen überweise ich Ihr Kind zum Augenarzt.

 

  •  22. – 26. Lebensmonat – 6. MKP-Untersuchung Ich achte auf diese Entwicklungsschritte: Kann Ihr Kind sicher gehen und Möbel erklettern? Kann es alleine Treppen hinaufgehen und Fußball spielen? Erkennt es sich im Spiegel und schaut gerne Bilderbücher an? Wie groß ist der Wortschatz? Kann Ihr Kind Sätze mit zwei Wörtern bilden? Spielt es einfache Rollenspiele?  Um den 2.Geburtstag ist eine zusätzliche ausführliche Augenuntersuchung durch den Augenarzt vorgesehen.

 

  • 34. – 38. Lebensmonat – 7. MKP-Untersuchung Ihr Kind wird immer mobiler und hat auch in Bezug auf die psychosoziale Entwicklung große Entwicklungsfortschritte gemacht. Es baut Türme und Brücken, isst mit Löffel und Gabel und kann kurz auf einem Bein stehen. Erstmals wird routinemäßig der Blutdruck kontrolliert.

 

  • 46. – 50. Lebensmonat – 8. MKP-Untersuchung Was kann Ihr Kind schon? Es spielt mit anderen Kindern, kann sich selbst anziehen, bildet korrekte Sätze, kann auf einem Bein stehen und hüpfen, zeichnet und kennt die wichtigsten Farben.

 

  • 58. – 62. Lebensmonat – 9. MKP-Untersuchung Diese letzte Untersuchung vor dem Schuleintritt ist sehr wichtig, damit bei eventuellem Förderbedarfrechtzeitig die notwendigen Schritte eingeleitet werden können.Anhand standardisierter Tests wird die Entwicklung ihres Kindes überprüft. Eine vom Kind verfasste Zeichnung von Figuren gibt Rückschlüsse auf die Feinmotorik.Grobmotorisch kann Ihr Kind bereits blind auf einer Linie gehen und für 10 Sekunden auf einem Bein stehen.

Stillen

Muttermilch und Stillen sind sehr wichtig für Kinder. Als zertifizierte Still- und Laktationsberaterin IBCLC kann ich Sie bei diesem Thema umfassend beraten (Vorbereitung auf die Stillzeit, Erhöhung der Milchmenge, Hilfe bei wunden Brustwarzen, Brustentzündung, Milchstau, verstopften Milchgängen, Milchgangsoor, Vasospasmus, …).

Stillen macht mehr Spaß, wenn Sie sich mit Gleichgesinnten austauschen können. Daher empfehle ich den Besuch unserer Stillgruppe „Rund ums Baby“ .

 

FAQs zum Thema Stillen...

 

Wie gelingt ein guter Start?

Ist Ihr Kind geboren, wird es Ihnen-wann immer möglich-nackt und ungewaschen auf den nackten Bauch oder die Brust gelegt. Liegt kein medizinischer Notfall vor, ermöglicht man der neuen Familie einen ungestörten, intimen Kontakt, das bonding. Das Baby kann die Brustwarze über den Geruch selbst finden und wird saugen. Die während der ersten Lebenstage gebildete Vormilch schützt Ihr Baby vor Infektionen, mobilisiert den Darm und kann die Ausprägung der Neugeborenengelbsucht vermindern. Auch wenn Ihr Baby nicht an der Brust saugen kann, ist es wichtig, dass es aus der Brust ausmassierte Vormilch erhält. Eine Hebamme oder Stillberaterin wird Ihnen dabei helfen.

 

Ist es gut, wenn mein Baby alle 2 Stunden gestillt werden möchte?

Ja, es ist ideal, wenn das Baby alle 2-3 Stunden, also etwa 8-12x/Tag trinkt.

Sie haben Ihr Baby schon kennengelernt und wissen, dass es durch Stillzeichen(Saugbewegungen, Sauggeräusche, Bewegungen der Hand zum Mund, schnelle Augenbewegungen, sanftes Gurren oder Seufzen, Unruhe) anzeigt, dass es an die Brust möchte. Das Saugen Ihres Babys an der Brust bewirkt, dass mehr Milch gebildet wird. Es ist schön und wichtig, dass Sie und Ihr Baby viel Zeit miteinander verbringen und auch immer wieder direkten Hautkontakt haben.

 

Es ist heiß. Braucht mein Baby zusätzlich Flüssigkeit?

Wenn Ihr Baby voll gestillt wird, braucht es in den ersten 4-6 Monaten keine zusätzliche Nahrung oder Flüssigkeit.

 

Was darf ich essen?

Versuchen sie sich gesund nach den allgemeinen Empfehlungen zu ernähren (siehe auch Punkt Ernährung), Sie haben einen erhöhten Energiebedarf von etwa 500kcal. Es gibt keinen klaren Nachweis, dass bestimmte Lebensmittel zu Koliken beim Baby führen. Brokkoli, Kohl, Karfiol, Schokolade, Kuhmilch und Zwiebeln können unruhiges Verhalten auslösen. Meist kommt es nach etwa 8-12 Stunden zu vermehrtem Schreien, das nach etwa 24 Stunden wieder verschwindet. Ein Tagebuch kann helfen herauszufinden, auf welches Nahrungsmittel Ihr Baby reagiert.

 

Soll ich viel trinken?

Am besten ist es, wenn Sie entsprechend Ihrem Durstgefühl trinken und beim Stillen ein Glas Wasser bereithalten. Eine Erhöhung der Trinkmenge führt zu keiner Verbesserung der Milchmenge.

 

Darf ich ein Glas Wein trinken?

Es wird empfohlen in der Stillzeit keinen Alkohol zu trinken, auf jeden Fall nicht öfter als 1-2xwöchentlich 1 Glas Wein oder Sekt . Alkohol verändert den Geruch und Geschmack der Muttermilch. Wenn Sie gelegentlich zum Anstoßen ein alkoholhältiges Getränk konsumieren, ist es ratsam danach eine Stillpause von etwa 2 Stunden einzulegen.

 

Wieviel Kaffee darf ich trinken?

Etwa 3 Tassen sind unbedenklich und werden meist vom Baby gut toleriert.

 

Darf ich ein Schmerzmittel oder Antibiotikum nehmen?

Häufig raten Ärzte schnell zum Abstillen, wenn Mütter ein Medikament nehmen sollen. Dies ist meist nicht nötig. Wenn Sie Schmerzen oder Fieber haben ist Ibuprofen(z.B.:Nurofen®)das Mittel der ersten Wahl, es geht nicht in die Muttermilch über.

Unter den gängigen Antibiotika wie Penicillinen, Cephalosporinen und Makroliden darf weiter gestillt werden.

 

Ich soll operiert werden. Was soll ich beachten?

Zu allererst: Sie können bei einer Narkose ungehindert weiterstillen!

Es ist ratsam, vor der Operation einen Plan zu erstellen, wer Sie nach der Operation unterstützen kann. Eventuell können Sie einen Vorrat an Muttermilch abpumpen.

Stillen Sie Ihr Baby unmittelbar vor der Operation und sobald Sie von der Narkose erwacht sind. Es ist nicht nötig, eine Stillpause einzuhalten. Postoperativ können Sie Schmerzmittel einnehmen.

 

Wo bekomme ich noch Unterstützung?

Hebammen und Stillberaterinnen helfen Ihnen gerne, auch Stillgruppen sind zum Austausch mit anderen Müttern sehr empfehlenswert.

 

 

Literaturempfehlung:           Stillen-ein guter Start für Mutter und Kind, Guoth-Gumberger, Hormann, GU-Verlag

 

Links:

www.stillen.at

www.lalecheliga.at

www.nanaya.at

www.hebammenzentrum.at

www.kind-und-kegel.at

www.stillbuch.at

 

Ernährung

Essen soll gut schmecken und Spaß machen. In der Kindheit können Sie den Grundstein legen, dass Ihrem Kind gesundes Essen gut schmeckt. Für Kinder ist es wie für Erwachsene besonders schön, wenn gemeinsam gegessen wird. Versuchen Sie, zumindest einmal am Tag eine Mahlzeit gemeinsam einzunehmen. Kinder helfen auch sehr gerne, Essen zuzubereiten und greifen bei mundgerecht geschnittenen Gemüserohkost- und Obststücken besonders gerne zu.

Weitere Empfehlungen zum Thema Ernährung...

Die österreichische Ernährungspyramide bietet den Rahmen für gesunde Ernährung:

Reichlich:            Zuckerfreie Getränke, Gemüse, Obst, Getreide

Mäßig:                 Tierische Lebensmittel (Milch und Milchprodukte, Fisch, Ei, Fleisch, Schinken)

Sparsam:             Fett-, salz-und zuckerreiche Lebensmittel

Es ist vor allem wichtig, dass Ihr Kind nur Wasser, ungezuckerten Früchte-oder Kräutertee oder verdünnte Obst-und Gemüsesäfte(1 Teil Saft, 3 Teile Wasser) trinkt und dass es maximal 1 Handvoll Süßigkeiten oder Knabbereien pro Tag isst.

 

Links und Literatur:

Die-osterreichische-Ernahrungspyramide-fur-Kinder-Plakat

Die-osterreichische-Ernahrungspyramide-Plakat

Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund

Gesund-genießen–Ernahrungstipps-im-Pixi-Format 

Beikost

Wie viele Dinge in der Entwicklung Ihres Babys ergibt sich auch die Einführung der Beikost meist natürlich. Ihr Baby beginnt sich um das Alter von 6 Monaten für Ihr Essen zu interessieren. Es kann auch mit minimaler Hilfe aufrecht sitzen, es kann seinen Kopf ohne Hilfe über längere Zeit aufrecht halten. Es kann seine Hände gezielt zum Mund führen und es kann mit Hilfe seiner Lippen selbständig Brei vom Löffel nehmen.

Weitere Informationen (Empfehlungen, FAQs,...) zum Thema Beikost...

Wie sollen wir anfangen?

Am besten in entspannter Atmosphäre ohne Zwang und Druck, egal zu welcher Tageszeit. Beginnen Sie mit 2-3 Teelöffel pürierter Beikost(meist Gemüse). Nach der Beikost können Sie Ihr Baby stillen oder die Flaschennahrung geben. Nach und nach wird Ihr Baby mehr essen. Stillen sie Ihr Kind weiter so lange Sie und Ihr Kind wollen. Längeres Stillen beugt Allergien und Infektionen vor! Der erste Brei soll auf keinen Fall vor der 17.Lebenswoche und wenn möglich nicht nach der 26.Lebenswoche gegeben werden.

 

Wie geht es weiter?

Ein langsames und sehr vorsichtiges Einführen der Beikost wird nicht mehr empfohlen. Vielmehr ist es gut, wenn sich das Angebot am Familientisch, allerdings ohne Beigabe von Salz, scharfen Gewürzen oder Zucker, orientiert.

 

Welche Lebensmittel werden empfohlen?

Täglich Gemüse, Obst, Getreide, 1xtäglich eine Portion hochwertiges Eiweiß: Fleisch (30g) oder Fisch (Saibling, Lachs, Forelle) oder Ei oder Hülsenfrüchte

 

Welche Lebensmittel sind nicht geeignet?

Honig, Salz und salzhaltige Lebensmittel, scharfe Gewürze, Schinken, Speck, Wurst, fettreduzierte Lebensmittel, rohe Eier, roher Fisch, rohes Fleisch, Topfen, Käse, Pudding, Kakao, Zucker und zuckerhaltige Lebensmittel, Limonaden, kleine Lebensmittel wie Nüsse, Samen, Körner, Beeren, Zuckerl, Kaugummi, Fisch mit Gräten

 

Darf ich meinem Baby Kuhmilch geben?

Ja, auch im ersten Lebensjahr darf bereits Kuhmilch gegeben werden und zwar 100-200ml Vollmilch, Naturjoghurt oder Buttermilch zur Zubereitung des Breis.

 

 Darf mein Baby vor dem Alter von 6 Monaten Getreide zu sich nehmen?

Ja, Kontakt mit glutenhaltigem Getreide in einer Menge von etwa 7g/Tag (½ Scheibe zuckerfreier Zwieback, ein Stückchen Brot, 1 EL gekochte Teigwaren, 1 EL Flocken, 1 TL Grieß oder Mehl) zwischen dem 5. und 7.Lebensmonat wird empfohlen. Weiterstillen bei Einführung des Getreides beugt der Entwicklung von Zöliakie, Weizenallergie und Diabetes mellitus Typ I vor.

 

Wir Eltern haben viele Allergien. Was darf mein Baby nicht essen?

Auch bei Allergieneigung gibt es keine Verbote oder Einschränkungen. Fisch, Ei und fein vermahlene Nüsse dürfen auch im 1.Lebensjahr gegeben werden.

 

Mein Baby will nichts trinken. Was soll ich tun?

Babys beginnen meist erst Wasser zu trinken, wenn sie festere Speisen essen, also etwa ab 10 Monaten. Davor erhalten sie über die Milchnahrung und die Breie ausreichend Flüssigkeit. Das merken Sie daran, dass Ihr Baby aktiv ist und mehrmals täglich volle Windeln (Harn) hat. Ideal ist das Anbieten von Wasser aus geeigneten Trink- oder Schnabelbechern. Als Alternative können Sie ungezuckerten Tee geben, Säfte und andere zuckerhaltige Getränke braucht Ihr Baby nicht.

 

Mein Baby mag keinen Brei. Gibt es eine Alternative?

Ja, Sie können finger food ausprobieren. Kochen Sie Gemüse (z.B.Brokkoli), Kartoffeln, Fleisch in größeren Stücken und lassen Sie Ihr Kind mit den Händen probieren und essen. Diese Methode wird auch baby-led weaning genannt.

 

Kann ich auch Gläschen verwenden?

Sie können für Ihr Baby auch Gläschenkost verwenden. Es ist wichtig darauf zu achten, dass kein Zucker (deklariert als Fructose, Glucose, Glucosesirup, Honig, Maltodextrin, Maltose, Saccharose), kein Salz und keine Aromen beigefügt sind und dass wenige Zutaten verwendet werden.

 

Literatur/Leseempfehlungen:

Essen und Trinken im Säuglingsalter, Mag.Ingeborg Hanreich, Hanreich-Verlag

Baby-led weaning, Das Grundlagenbuch, Gill Rapley, Tracey Murkett

Mein Kind will nicht essen, Dr.Carlos Gonzales, LaLecheLiga

Das vegetarische Baby, Irmelda Eckbrecht

 

Link: www.richtigessenvonanfangan.at 

 

 

Impfungen

Es ist mir ein Anliegen, Sie bezüglich der Impfungen fachgerecht zu informieren und für einen ausreichenden Impfschutz bei Ihrem Kind zu sorgen. Jährlich wird vom Gesundheitsministerium und dem Nationalen Impfgremium ein Impfplan empfohlen und Impfungen gegen häufig vorkommende oder seltene, aber sehr schwer verlaufende Krankheiten werden in das Gratisimpfprogramm aufgenommen. Nach einer Impfung ist es erforderlich, dass Ihr Kind noch etwa 15-20 Minuten im Ordinationsbereich bleibt, um eventuelle sehr seltene allergische Reaktionen rasch behandeln zu können. Ich kann verstehen, dass der frühe Impfbeginn zu Unsicherheiten und Sorge führt. Der Hintergrund dafür ist, dass der Nestschutz der mütterlichen Antikörper mit etwa 4 Monaten nachlässt und man erreichen möchte, dass das Baby dann schon durch die Impfung eigene Antikörper produziert hat.

Erfahren Sie Mehr über die empfohlenen Impfungen für Ihr Kind...

Rotavirus-Schluckimpfung ( im Alter von etwa 6 Wochen, 10 Wochen und 14 Wochen) – Gratisimpfung
Rotaviren lösen Erbrechen, Durchfall und Fieber aus. Vor der Impfung wurden in Österreich jährlich 2900-4400 Kinder ins Spital eingewiesen. Die Schluckimpfung schützt zu >70% vor Rotavirusinfektionen und zu >90% vor schwerem Rotavirus-Brechdurchfall.
Die häufigsten Nebenwirkungen der Impfung sind Fieber, Durchfall und Erbrechen.

„6fach-Impfung“ (im Alter von etwa 2 Monaten, 4 Monaten und 12 Monaten) – Gratisimpfung
Sie enthält Impfstoffe gegen:

  • Diphtherie: Vorkommen in Afrika, Asien, Südamerika, Albanien, Nachfolgestaaten der ehem. Sowjetunion.
    Infektion von Nase, Rachen, Kehlkopf, Atemwegen, Herz-, Nieren-und Leberschäden
  • Tetanus-Wundstarrkrampf: Weltweites Vorkommen im Straßenstaub, Holz und Erde.
    Es kommt zu Muskelkrämpfen, lebensbedrohlich sind die Atemmuskellähmungen.
  • Pertussis-Keuchhusten: Häufig, Infektion der Atemwege mit sich steigernden Hustenanfällen bis zur Atemnot, schwerer Verlauf im Säuglingsalter mit Lungenentzündungen und Atemstillstand.
  • Poliomyelitis-Kinderlähmung: Vorkommen in Afrika und Asien, unterschiedliche Krankheitsverläufe mit oder ohne Beteiligung des Zentralnervensystems; Lähmungen
  • Hämophilus B: Bis zur Einführung der Impfung häufigster Erreger der eitrigen Gehirnhautentzündung bei Kindern bis zu 5 Jahren.
  • Hepatitis B: Weltweit sehr häufig, löst akute Leberentzündung aus, die chronisch werden kann, erhöhtes Leberkrebsrisiko Empfehlung der WHO 2005 einer weltweiten generellen Impfung und einer Aufnahme in das Kinderimpfprogramm.

Die häufigsten Nebenwirkungen der Impfung sind Appetitverlust, Mattigkeit, ungewöhnliches Schreien, Reizbarkeit, Unruhe, Fieber, Schwellung und Rötung an der Injektionsstelle, Durchfall und Erbrechen.

Pneumokokken-Impfung (im Alter von etwa 2 Monaten, 4 Monaten und etwa 12 Monaten) – Gratisimpfung
Pneumokokken besiedeln die Schleimhaut im Rachenraum und können bei Säuglingen und Kleinkindern schwere Blutvergiftungen und Gehirnhautentzündungen auslösen, am häufigsten im Alter von 6-12 Monaten.
Die häufigsten Nebenwirkungen der Impfung sind Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit, Reizbarkeit, Schmerzen, Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle, Fieber.

Meningokokken B-Impfung (ab dem Alter von 2 Monaten)
Meningokokken kommen weltweit vor. In Österreich werden jährlich etwa 60 bis 100 Erkrankungsfälle (ca. 50-70% durch Meningokokken der Gruppe B und 20-30% durch Meningokokken der Gruppe C) registriert.
Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion, etwa 10% aller gesunden Personen sind im Nasen-Rachen-Raum mit Meningokokken besiedelt.Es kann zu einer Gehirnhautentzündung oder Blutvergiftung kommen, die Erkrankung kann innerhalb weniger Stunden aus voller Gesundheit zum Tod führen. Am häufigsten treten schwerwiegende Infektionen bei Kindern unter 1 Jahr auf, daher wird es empfohlen, die Impfung zum frühestmöglichen Zeitpunkt, ab einem Alter von 2 Monaten durchzuführen.
Die häufigsten Nebenwirkungen der Impfung sind Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerzen, Schwellung, Rötung, Verhärtung, Allgemeinsymptome umfassen Fieber, Schläfrigkeit, Unruhe, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Durchfall und Erbrechen, Hautausschlag.

Grippe – ab 6 Monaten, im 1.Jahr 2x, dann1xjährlich
Infektionen mit dem Influenzavirus (A und B) führen nach einer Inkubationszeit von wenigen Stunden bis einigen Tagen oft zu schweren Erkrankungen mit hohem Fieber, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und Husten. Häufig kommt es auch zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die Impfung ist jedem, der sich schützen will, zu empfehlen.
Die häufigsten Nebenwirkungen der Impfung sind Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerzen, Schwellung, Rötung, Verhärtung, Allgemeinsymptome umfassen Fieber, Unwohlsein, Schüttelfrost, Schwitzen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskel-und Gelenksschmerzen.

Masern-Mumps-Röteln-Impfung ( im Alter von 10 Monaten und 11 Monaten) – Gratisimpfung
Sie enthält Impfstoffe gegen:

  • Masern: Hochinfektiös, Ausschlag mit Fieber, Komplikationen: Mittelohr-und Lungenentzündungen (20%), Gehirnentzündung (1-2/1000 Fälle), SSPE-Sonderform einer Gehirnentzündung (1/5-10.000 Fälle, tödlich), WHO-Ziel ist die Ausrottung, derzeit bekommt jeder Nicht-Geimpfte irgendwann Masern
  • Mumps: Hochinfektiös, Speicheldrüsenschwellung, Komplikationen: Gehirn-und Gehirnhautentzündung (5-10%), Taubheit, Hodenentzündung (10-30%)
  • Röteln: Hochinfektiös, Ausschlag, Komplikationen: Fehlbildungen von Embryos

Die häufigsten Nebenwirkungen der Impfung sind Rötung, Schmerzen und Schwellung an der Injektionsstelle, Fieber, Infektion der oberen Atemwege, Hautausschlag.

Meningokokken C – ab 12 Monaten, 1x
Meningokokken kommen weltweit vor. In Österreich werden jährlich etwa 60 bis 100 Erkrankungsfälle (ca. 50-70% durch Meningokokken der Gruppe B und 20-30% durch Meningokokken der Gruppe C) registriert. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion, etwa 10% aller gesunden Personen sind im Nasen-Rachen-Raum mit Meningokokken besiedelt. Es kann zu einer Gehirnhautentzündung oder Blutvergiftung kommen, die Erkrankung kann innerhalb weniger Stunden aus voller Gesundheit zum Tod führen.
Die häufigsten Nebenwirkungen der Impfung sind Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerzen, Schwellung, Rötung, Bluterguss und Juckreiz, Allgemeinsymptome umfassen Fieber, Reizbarkeit, Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Durchfall und Erbrechen, Hautausschlag, Schnupfen und Husten.

FSME – ab 12 Monaten, 3x(0/1/9-12 Monate)
Die FSME (Frühsommermeningoenzephalitis) ist eine überwiegend durch Zeckenstich, sporadisch auch durch den Konsum nichtpasteurisierter Milch und Milchprodukte (von Schafen und Ziegen, sehr selten auch Kühen) übertragene Gehirnhaut-und Gehirnentzündung.
Die häufigsten Nebenwirkungen der Impfung sind Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerzen, Schwellung, Rötung, Allgemeinsymptome umfassen Fieber, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, grippeähnliche Symptome, Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen.

Varizellen – ab 12 Monaten, 2x(0/6 Wochen)
Das klassische Krankheitsbild der Varizellen (Feuchtblattern, Windpocken) ist ein juckender Hautausschlag mit wasserklaren Bläschen und Fieber.Komplikationen sind Gehirnhautentzündung, Lungen-und Leberentzündung und bakterielle Superinfektionen, die eher bei Erwachsenen entstehen. Empfohlen wird eine zweimalige Impfung im 2. Lebensjahr, die 2. Impfung sollte jedenfalls vor dem Eintritt in Gemeinschaftseinrichtungen erfolgen. Da Varizellen bei Erwachsenen eine schwere Erkrankung darstellen und bei Erkrankung in der Schwangerschaft erhebliche Komplikationen auftreten können, ist es besonders wichtig, Kinder ab 9 Jahren zu impfen, wenn sie noch nicht geimpft wurden oder die Krankheit durchgemacht haben.
Die häufigsten Nebenwirkungen der Impfung sind Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerzen, Schwellung, Rötung, und Juckreiz, Allgemeinsymptome umfassen Fieber, Erregbarkeit, Varizellen-ähnlichen Hautausschlag(etwa 5 Läsionen, nicht ansteckend), Schnupfen und Husten.

Hepatitis A – ab 12 Monaten, 2x(0/6-12Monate)
Nach Allgemeinbeschwerden, wie Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Müdigkeit, kommt es zum Auftreten der Gelbsucht. Bei der Hepatitis A gibt es keinen chronischen Verlauf, die Erkrankung heilt meist völlig aus. Der Verlauf ist bei Kindern meist mild, bei Erwachsenen allerdings nimmt der Erkrankungsverlauf an Schwere zu; ab dem 40. Lebensjahr oder bei Personen mit vorgeschädigter Leber kann mit Todesfällen gerechnet werden. Die Kinderimpfung bewirkt außer dem Schutz des Kindes zusätzlich die Ausschaltung der wichtigsten Infektionsquelle für die Erwachsenen. Empfohlen wird eine Impfung der Kinder vor dem Eintritt in Gemeinschaftseinrichtungen, da das Virus nach Auslandsaufenthalten eingeschleppt und verbreitet wird.
Die häufigsten Nebenwirkungen der Impfung sind Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerzen, Schwellung, Rötung, Verhärtung, Allgemeinsymptome umfassen Fieber, Unwohlsein, Reizbarkeit, Benommenheit, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen.

6 – 8 Jahre – 4-fach Impfung, 1x – Gratisimpfung
Sie enthält Impfstoffe gegen Diphterie, Tetanus, Pertussis, Poliomyelitis.
Die häufigsten Nebenwirkungen der Impfung sind Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerzen, Schwellung, Rötung, Bluterguss und Juckreiz, Allgemeinsymptome umfassen Fieber, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Appetitverlust, Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Ausschlag, Gelenks-und Muskelschmerzen sowie Gelenkschwellungen.

6 – 12 Jahre – Hepatitis B – Auffrischung oder Grundimmunisierung (0/1/6Monate) – Gratisimpfung
Das hochinfektiöse Hepatitis B-Virus gehört weltweit zu den häufigsten viralen Infektionserregern. Es wird über Blut oder blutigen Kontakt übertragen. Es kann eine akute oder chronische Leberentzündung auslösen, die bis zur Leberzirrhose und zum Leberkrebs führen kann.Die WHO empfiehlt eine weltweite generellen Impfung und eine Aufnahme in das Kinderimpfprogramm, um weltweit die Erkrankung ausrotten zu können.
Die häufigsten Nebenwirkungen der Impfungen sind Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerzen, Rötung und Verhärtung.

9 – 11 Jahre – HPV-Impfung, 2x(0/6Monate) – Gratisimpfung
Humane Papillomaviren (HPV) sind weltweit verbreitet. Etwa 70% aller Frauen und Männer werdenim Laufe ihres Lebens mit genitalen HPV infiziert. Die HPV Typen 16 und 18 (vor denen der Impfstoff schützt) verursachen >70% der Fälle von Gebärmutterhalskrebs. Weiters wird ein Teil der Fälle von Krebs der Scheide, des Penis und des Mundbereiches durch HPV ausgelöst. Die HPV Typen 6 und 11 (vor denen der Impfstoff schützt) sind für über 90% aller Genitalwarzen (Kondylome) verantwortlich. Die Impfung wird vor Eintritt in das sexuell aktive Alter empfohlen.
Die häufigsten Nebenwirkungen der Impfung Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerzen, Schwellung, Rötung, Bluterguss und Juckreiz, Allgemeinsymptome umfassen Fieber, Kopfschmerzen und Übelkeit.

11 Jahre – 4-fach Meningokokkenimpfung (A, C, Y, W135), 1x – Gratisimpfung
Meningokokken kommen weltweit vor, die größte Bedeutung für das Auftreten von schwerwiegenden Erkrankungen haben die Gruppen A, B, C, W-135 und Y.In Österreich werden jährlich etwa 60 bis 100 Erkrankungsfälle (ca. 50-70% durch Meningokokken der Gruppe B und 20-30% durch Meningokokken der Gruppe C) registriert. Klassische Hochrisikogebiete für Meningokokken A oder W135 sind Afrika und der Nahe Osten.Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Es kann zu einer Gehirnhautentzündung oder Blutvergiftung kommen, die Erkrankung kann innerhalb weniger Stunden aus voller Gesundheit zum Tod führen. Jugendliche stecken sich häufig bei Gemeinschaftsreisen an.
Die häufigsten Nebenwirkungen der Impfung sind Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerzen, Schwellung, Rötung, Bluterguss, Allgemeinsymptome umfassen Fieber, Reizbarkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen sowie Magen-Darm-Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Durchfall und Erbrechen.

Fieber

Fieber ist im Kindesalter sehr häufig und löst immer wieder Unsicherheit und Sorge aus. Fieber ist selbst keine Krankheit und führt auch nicht zu bleibenden neurologischen Schäden. Fieber ist eine sinnvolle und natürliche Reaktion des Körpers auf Krankheitserreger und die erhöhte Körpertemperatur wirkt sich über Aktivierung des Immunsystems vorteilhaft auf den Heilungsprozess aus.

Mehr Details zur Behandlung bei Fieber...

Wann spricht man von Fieber?

Ab einer Temperatur von etwa 38 Grad Celsius spricht man von Fieber, ab 39 Grad Celsius von hohem Fieber und ab 40 Grad Celsius von sehr hohem Fieber.

 

Wie messe ich Fieber?

Im Säuglingsalter ist es am besten die Temperatur mit einem Digitalthermometer rektal, also im Po, zu messen. Später können Sie die Temperatur auch im Ohr, unter der Achsel oder im Mund messen.
Die rektal gemessene Temperatur entspricht der tatsächlichen Körperkerntemperatur, bei den anderen Messmethoden können Sie etwa 0,5 Grad Celsius dazuzählen.

 

 Was soll ich tun?

Fiebernde Säuglinge sollen vom Kinderarzt untersucht werden, um die Ursache des Fiebers abzuklären.
Bei größeren Kindern können Sie bei gutem Allgemeinzustand, d.h. Ihr Kind möchte nach wie vor spielen, ist aktiv und wirkt nicht sehr krank, etwas abwarten. Achten Sie zunächst darauf, dass Ihr Kind seine körperlichen Aktivitäten einschränkt und dass es ausreichend trinkt. Hier empfiehlt es sich, schluckweise kühle Flüssigkeiten anzubieten. Wenn die Füße und Unterschenkel heiß sind, können Sie Wadenwickel machen. Ab etwa 40 Grad Celsius Körpertemperatur sollen Sie auf jeden Fall ein fiebersenkendes Medikament geben. Bis zu etwa 40 Grad Celsius Körpertemperatur liegt es in Ihrem Ermessen, ob Sie Ihrem Kind zur Steigerung des Wohlbefindens fiebersenkende Medikamente geben.Bei reduziertem Allgemeinzustand, Schüttelfrost oder länger andauerndem Fieber, ist es erforderlich das Fieber abzuklären.

 

Was ist gefährlich?

Bei folgenden Symptomen ist es wichtig die Rettung (144) zu verständigen:
Bewusstseinsveränderung, Krampfgeschehen, Nackensteife, Hautblutungen, blasse oder blaue Gesichtsfarbe, Atemnot, Bluterbrechen, massive blutige Stühle, Blut im Harn, kein Harn, galliges Erbrechen, brettharter Bauch.

Notfall

Bei folgenden Symptomen ist es auf jeden Fall wichtig die Rettung (Telefon 144) zu verständigen:

Bewusstseinsveränderung, Krampfgeschehen, Nackensteife, Hautblutungen, blasse oder blaue Gesichtsfarbe, Atemnot, Bluterbrechen, massive blutige Stühle, Blut im Harn, kein Harn, galliges Erbrechen, brettharter Bauch.

 

Wichtige Kontakte bei Notfällen...

 

122                        Feuerwehr

133                        Polizei

144                        Rettung

141                        Ärztenotdienst

147                        Rat auf Draht, Notruf für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen

 

 

Vergiftungsinformationszentrale
Telefon: 01 406 43 43

http://www.goeg.at/de/VIZ

 

Kriseninterventionszentrum
Telefon: 01 406 95 95

http://www.kriseninterventionszentrum.at/                                                  

 

Apothekensuche – wo ist die nächste dienstbereite Apotheke?
Telefon: 1455

http://www.apotheker.or.at/internet/oeak/Apotheken.nsf/webApothekensuche?Readform

 

Notfallambulanzen

 

St. Anna Kinderspital
Telefon: 01 40170-2100
Kinderspitalgasse 6, 1090 Wien

 

SMZ-Ost (Donauspital) – hier auch Kinderchirurgie
Telefon: 01 28802-4350
Langobardenstraße 122, 1220 Wien

 

Univ.Klinik für Kinder-und Jugendheilkunde – hier auch Kinderchirurgie
Telefon: 01 40400-32290
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien

 

Wilhelminenspital
Telefon: 01 49150-2810
Montleartstraße 37, 1160 Wien

 

Preyer´sches Kinderspital
Telefon: 01 60113-3907
Schrankenberggasse 31, 1100 Wien

 

Krankenanstalt Rudolfstiftung
Telefon: 01 711 65-2611
Boerhaavegasse 13, 1030 Wien

 

 

Unfallkrankenhäuser

 

Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler
Telefon: 05 93 93-41000
Donaueschingenstraße 13, 1200 Wien

Achtung! Ambulante Erstversorung:
täglich nur von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet

 

Unfallkrankenhaus Meidling
Telefon: 05 93 93-45000
Kundratstraße 37, 1120 Wien

 

Univ.Klinik für Unfallchirurgie, Ebene 6C
Telefon: 01 40400-59400

Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien

 

SMZ-Ost (Donauspital)
Telefon: 01 28802-3402
Langobardenstraße 122, 1220 Wien                                       

Haus- und Reiseapotheke

Mit Kindern passiert oft Unvorhergesehenes und dann ist es gut schnell das Richtige bei der Hand zu haben.

Tipps zur Reiseapotheke und zum Thema Flugreisen...

Ich empfehle, folgende Dinge immer in der Haus- oder Reiseapotheke vorrätig zu haben:

  • Fieberthermometer
  • Pflaster
  • Medikamente gegen Fieber und Schmerzen
  • Octenisept Lösung zur Wund- und Schleimhautdesinfektion (für Verletzungen)
  • Wund-und Heilsalbe (z.B.: Bepanthen®)
  • Gel für Gelsenstiche (z.B.: Fenistil®)
  • Abschwellende Nasentropfen-oder Spray (z.B.: Nasivin sanft Nasenspray®)
  • Normolyt für Kinder-lösliches Pulver® (bei Erbrechen und Durchfall)
  • Antibiophilus Beutel oder Kapseln® (bei Durchfall)
  • Eventuell Lutschtabletten gegen Halsschmerzen
  • Eventuell Medikamente gegen Reiseübelkeit

 

Bei Flugreisen haben Kinder häufig Probleme mit dem Druckausgleich beim Start und bei der Landung. Was kann helfen? Kleine Kinder lassen Sie am besten trinken, größeren können Sie einen Kaugummi geben. Abschwellende Nasentropfen und schmerzstillende Medikamente in Form von Saft oder Zäpfchen sollten Sie mit an Bord nehmen, um sie Ihrem Kind bei anhaltendem Weinen geben zu können.

Haben Sie noch Fragen?

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