Schmerztherapie

Schmerztherapie –  therapeutische Maßnahmen, die zur Behebung oder Reduktion von Schmerzen führen.

Der akute Schmerz ist ein ernst zu nehmendes Signal, das abgeklärt werden muss, weil er auch der Ausdruck einer schweren Krankheit sein kann.

Akute Schmerzen sind als Warner und als Hinweis zur Diagnose der zugrundeliegenden Krankheit sinnvoll und besitzen somit eine wichtige biologische Funktion.

 

Chronischer Schmerz überdauert den zu erwartenden Zeitraum, in dem normalerweise eine Heilung stattfindet.

Die Behandlung muss zusätzlich zur Behebung der Ursache auch die Linderung oder Beseitigung der Folgen mitberücksichtigen, was ein umfassendes, interdisziplinäres Schmerzmanagement erfordert.

 

Dr. Marie Slavicek

 

Einen zentralen Stellenwert nimmt für mich ein ausführliches therapeutisches Gespräch, sowie auch ein gezieltes auf die individuelle Bedürfnisse des Patienten abgestimmtes Behandlungskonzept, um die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit des Patienten zu steigern. Im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit als Oberärztin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder stehen für die Patienten weitere Behandlungsmöglichkeiten im stationären Bereich des Krankenhauses zur Verfügung, wie z.B. interventionelle, minimal invasive und operative Verfahren.

 

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OÄ Dr. Marie Slavicek

Chronische therapieresistente Schmerzen

Schmerzen, die über 3 Monate andauern oder immer wiederkehren. Chronische und permanente Schmerzen entstehen oft postoperativ, sowie auch durch Verspannungen, Verkrampfungen und Verkürzungen von Muskel- und Sehnensträngen. Als erste Therapiemöglichkeit bietet sich die nicht invasive Schmerztherapie (medikamentöse Schmerztherapie, erweiterte und differenzierte Pharmakotherapie) als Nächstes, die minimalinvasive Eingriffe oder weitere an die Ursachen gebundene Methoden.

Rückenschmerzen / Kreuzschmerzen

Rückenschmerzen sind Schmerzzustände, die in unterschiedlichen Bereichen des Rückens auftreten. Der Rücken wird mit vielen Nerven versorgt und im Laufe des Lebens können Verschleißerscheinungen auftreten. Meistens verursachen Bandscheibenvorfälle, aber auch Verschleißerscheinungen in den Wirbelgelenken starke Rückenschmerzen.

Wie werden meine Rückenschmerzen behandelt?

Bei Kreuzschmerzen besteht die Therapie in erster Linie in physiotherapeutischen Maßnahmen, Neuraltherapie sowie medikamentöser Schmerzbehandlung, ev. Infusionen.

 

Bestehen starke Schmerzen, kann eine lokale InjektionInfiltration von Lokalanästhetika und / oder medical Ozon die Beschwerden lindern und die Beweglichkeit wiederherstellen.

Es bewähren sich paravertebrale Infiltrationen sowie Infiltrationen des Sacroiliacalen Gelenks (Kreuz-Darmbein-Gelenk) sowie paravertebrale Blockaden. Es kommt unmittelbar zur Schmerzlinderung und Erleichterung, was eine bessere Beweglichkeit ermöglicht und eine Überbrückung zu einem ev. minimalinvasiven Eingriff.

Injektionen von medical Ozon in verspannte Muskeln bzw. Triggerpunkte, meistens in Kombination mit einem Lokalanästhetikum sind besonders schonend und schnell wirkend (siehe weiter Ozontherapie).

 

Zu weiteren Behandlungsmethoden nicht im Ambulanten Bereich gehören z.B. epidurale single shot – Blockaden, Behandlung mit Pasha Katheter, CT -gezielte Ozonnukleolyse, Vertebroplastie, CT/ Röntgen – gezielte Infiltrationen. Bei chronischen, therapieresistenten Schmerzen kann nach reiflicher Erwägung eine Implantation von Rückenmarksstimulationelektroden oder Schmerzkathetern mit Pumpe empfohlen werden.

 

Die minimal-invasive Behandlung mit dem Pasha-Catheter:

Der Pasha-Catheter ist ein Multifunktionskatheter mit eingelegten Elektroden, die im Epiduralraum die Stimulierung der Nerven und des Rückenmarks durch die gepulste Radiofrequenz (PRF) ermöglichen. Durch den Katheter können je nach Erkrankung auch entzündungshemmende, abschwellende oder schmerzlindernde Medikamente injiziert werden. Der Eingriff wird in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt.

 

Geeignet ist der Pasha-Catheter für ein breites Spektrum an Schmerzpatienten. Er ist sowohl bei Rücken- und Beinschmerzen als auch bei Nervenschmerzen einzusetzen. Hierzu zählen Ischialgie, Lumbalgie, nicht operationsfähige Bandscheibenbeschwerden, Schmerzzustände nach Operationen an Wirbelsäule und Bandscheiben, bei Polyneuropathie sowie Neuralgie, z.B. Postzosterneuralgie.

Mehr Informationen zum Thema Pasha-Catheter

Der minimalinvasive Eingriff findet unter sterilen Bedingungen statt. Das Einführen der Epiduralnadel wird unter leichter Sedoanalgesie durchgeführt, so dass der Patient kaum Schmerzen hat. Nach Einführen in den Epiduralraum wird die genaue Lage des Katheters durch eine schmerzlose Stimulation (wie ein leichtes Kribbeln) und unter Durchleuchtung festgestellt. In dieser Phase muss der Patient ansprechbar sein. Wird die genaue Stelle geortet, geben die Elektroden gepulsten Hochfrequenzstrom direkt an das Rückenmark ab. Wie bei einer Impfung wird das Rückenmark nun angeregt, um selbst schmerzhemmende Substanzen zu bilden. Der wesentliche Vorteil des Pasha-Catheters ist die Verwendung des gepulsten Stroms. Die kurzen Pausen zwischen den Stromstößen geben dem Gewebe genügend Zeit, immer wieder abzukühlen und sich nicht zu überhitzen. Auf diese Weise bleiben Gewebe und Nerven erhalten und werden nicht – wie bei manchen anderen Verfahren – angegriffen oder gar zerstört.

Nach etwa 60 – 90 Minuten ist der Eingriff zu Ende und die Elektrode wird entfernt. Der Patient ist nicht bettlägerig und kann meist am gleichen oder nächsten Tag nach Hause gehen. Der Behandlungserfolg hält im Durchschnitt 6 Monate bis ein Jahr an.

Die Behandlung ist risikoarm und Komplikationen sind bei sterilem Vorgehen äußerst selten.

Ozontherapie ist ein modernes und risikoarmes Therapieverfahren, das in der Schmerzbehandlung als ergänzende Maßnahme zu anderen Behandlungsmethoden eingesetzt wird.

Ozon wird immer als Sauerstoff-Ozon-Gemisch verwendet, man spricht über medical Ozon.

 

Indikationen:

  • Periphere arterielle Durchblutungsstörungen
  • Kopfschmerzen – Spannungs- und Cluster Kopfschmerz, Migräne
  • Rückenschmerzen – durch Verspannungen, sowie Verkrampfungen, von Muskel- und Sehnensträngen verursacht
  • Rheumatische Erkrankungen – Arthrose, chronische Polyarthritis
  • Fibromyalgie
  • Diabetes mellitus Typ II
  • Erkrankungen mit einem Immundefizit
  • Erschöpfungssyndrom – Fatigue-Syndrom
  • Generelle Revitalisierung bei älteren Patienten – Anti Aging-Effekt
  • Infektionen – Hepatitis B, Hepatitis C
  • Herpes simplex, Herpes zoster – Prävention von Postzosterneuralgien
  • Externe Wunden, Hautläsionen

Wie wirkt Medical Ozon...

Durchblutungsfördernd durch Verbesserung der Fließeigenschaft des Blutes – auch durch die kleinsten Gefäße kann wieder besser Blut fließen und das Gewebe mit mehr Sauerstoff versorgen.

 Stoffwechselaktivierend, durch bessere Energiebereitstellung für den Stoffaustausch der Zellen. Laborwerte von Cholesterin, Triglyceride, Harnsäure, Blutzucker und Leberwerte werden verbessert.

Entzündungshemmend medical Ozon wirkt gegen schädliche Bakterien, Viren u. Pilze.

Vitalisierend, medical Ozon setzt Energie frei, verbessert geistige und körperliche Leistungs- und Antriebskraft, bringt potenz- u. libidofördernde Wirkung.

Entgiftend, medical Ozon unterstützt die Entgiftungsprozesse der Leber.

Medical Ozon nützt dem gesamten Organismus, verbessert die Sauerstoffversorgung der Zellen, ist Energielieferant für den Zellstoffwechsel, stärkt das Immunsystem und erhöht die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.


Mehr Details zur Ozontherapie...

 Unter verschiedenen Methoden der Ozontherapie erwiesen sich insbesondere zwei Heilbehandlungen als wirksam und zugleich schonend:

 

  1. Lokale Therapie – Injektionen von minimalen Mengen von medizinischem Ozon in verspannte Muskeln bzw. Triggerpunkte, ev. auch in Kombination mit einem Lokalanästhetikum. Geeignet für Patienten mit Allergie gegen Lokalanästhetika, es wird nur reiner medical Ozon appliziert.
    Vorteile:- besonders schonend- schnelle Wirkung
  2. Systemische Applikationsform

Extrakorporale Eigenblutbehandlung = Hämatogene Oxidationstherapie

Wichtigste und risikoarme systemische Ozonanwendung: es werden 50-100 ml Eigenblut entnommen und extrakorporal mit einer exakt vorgegebener Ozonmenge angereichert. Die Reaktion „Ozon + Blut“  läuft außerhalb des Organismus ab und das aktivierte Eigenblut mit aktivierten Erythrozyten und aktivierten immunkompetenten Zellen wird in Form einer normalen Tropfinfusion von 60 bis 90 Tropfen pro Minute reinfundiert.

Die Behandlung erfolgt in einem geschlossenen druckfreien System und es wird nur steriles, ozonfestes Einmalmaterial verwendet.

Vorteile:

– allgemeine Aktivierung des Immunsystems

– gute Wirkungsverteilung im gesamten Blutkreislauf

Beide Verfahren erfordern keine langen Vorbereitungen, es bedarf nach einem kurzem Eingriff keiner besonderen Erholungsphase.

Weitere Information zum Ozon...

Ozon (O3) ist eine 3-atomige Sauerstoff-Verbindung. Es handelt sich um eine energiereiche Form des normalen, atmosphärischen Sauerstoffs (O2), dessen Moleküle aus zwei Sauerstoffatomen aufgebaut sind. Ozon ist einer der wichtigsten Gase in der Stratosphäre und erreicht in 20-30 km Höhe seine maximale Konzentration bis zu 1000 µg/m3. Die Dicke der Ozonschicht beträgt nur wenige Millimeter. Das ausgeprägte Absorptionsvermögen im UV-Bereich macht die Ozonschicht zu einem wirksamen UV-Filter. Abnahme der Ozonkonzentration in der Ozonsphäre bedeutet eine Abnahme der Schutzwirkung vor UV-Strahlung und ist als Ozonloch bekannt. Aufgrund seiner starken Oxidationskraft und der ausgeprägten desinfizierenden Eigenschaften (Bakterien und Viren werden abgetötet) wird Ozon weltweit zur Wasserentkeimung und Aufbereitung von Trinkwasser genutzt. Auch in der Medizin werden gleiche Mechanismen und Wirkungen von Ozon mit Erfolg genutzt. Das medizinische Ozon ist immer ein Gemisch aus reinstem medical Ozon und reinstem Sauerstoff. Unter Ozontherapie verstehen wir die Anwendung dieses O3/O2-Gemisches.

Medizinisches Ozon hat eine stark ausgeprägte bakterientötende, pilztötende und vireninaktivierende Wirkung und findet von daher einen breiten Anwendungsbereich zur Desinfektion von infizierten Wunden, aber auch bei bakteriell und virusbedingten Erkrankungen (Entzündungshemmende Wirkung). Die durchblutungsfördernde Eigenschaft nutzt man bei der Behandlung von Durchblutungsstörungen und zur Revitalisierung. Im niedrig dosierten Konzentrationsbereich werden die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert und die körpereigenen Antioxidantien und Radikalfänger werden aktiviert. Immunzellen produzieren als Antwort auf ihre Aktivierung durch medizinisches Ozon spezifische Botenstoffe, die Zytokine, die andere Immunzellen informieren und so die ganze Kaskade der Immunantwort in Gang setzen.

Auch die schmerzstillende Wirkung ist sehr bedeutungsvoll, insbesonders bei verschiedenen Formen des Gelenksrheumatismus.

Kopfschmerzen

Es gibt verschiedene Arten von Kopfschmerzen:

  • Migräne
  • Kopfschmerz von Spannungstyp
  • Cluster Kopfschmerz
  • Trigeminusneuralgie
  • Gesichtsschmerzen
  • Medikamenteninduzierter Kopfschmerz

Therapie von Migräne und Spannungskopfschmerzen: Medikamentös, im akutem Zustand Infusionen sowie Infiltrationen von Lokalanästhetika oder / und medical Ozon in die Triggerpunkte.
Trigeminusneuralgie sowie Gesichtsschmerzen werden konservativ sowie auch durch Blockaden des oberen Halsganglions oder Stellatumblockaden behandelt (meistens stationär).

 Bei Kopfschmerzen ergänzen Entspannungsübungen, Psychotherapie sowie Physiotherapie die Behandlung.

Mehr Informationen zum Thema Kopfschmerz...

Unter Migräne versteht man attackenweise und in gewissen Zeitabständen wiederkehrende, meist drückende, pulsierende und pochende Kopfschmerzen. Begleitsymptome von einer Migräne sind vegetative Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Schwindel sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit.

Durch Vermeidung der auslösenden Faktoren, durch gezielte Medikation und Vorbeugung lassen sich die Anfälle abschwächen oder verhindern.

 

Der Spannungskopfschmerz ist der häufigste Kopfschmerz.

Ursache von Spannungskopfschmerzen können Muskelverspannungen im Nacken-, Schulter-, Gesichts- und Augenbereich sein.

Der Schmerz ist ziehend, dumpf und drückender, macht sich zunächst im Nackenbereich bemerkbar und breitet sich in Stirn und ganzen Kopf aus.

 

Cluster Kopfschmerz ist ein schwerer, einseitiger Schmerz, der sich meist hinter dem Auge befindet. Er tritt in gehäuften Attacken (Clustern) bis zu achtmal täglich auf und kommt oft nachts vor. Eine Cluster-Kopfschmerz-Attacke kann unbehandelt bis 180 Minuten lang andauern.

Die Therapie besteht aus Vorbeugung und Behandlung der Anfälle.

Medikamenteninduzierter Kopfschmerz  (Kopfschmerzen durch Schmerzmittelübergebrauch) entsteht häufig aus Spannungskopfschmerzen oder Migräne, in deren Verlauf die Betroffenen regelmäßig Schmerzmittel einnehmen oder die Dosis erhöhen.

Polyneuropathie / Neuralgie

Bei einer Polyneuropathie ist das periphere Nervensystem (PNS) in seiner Funktion gestört. Zum PNS zählen alle Nerven, die außerhalb von Gehirn und Rückenmark liegen. Typische Beschwerden einer Polyneuropathie sind Schmerzen oder Missempfindungen wie Kribbeln oder Brennen in den Extremitäten.

Darüber hinaus treten Sensibilitätsstörungen auf. Die Betroffenen nehmen Berührung und Schmerz vermindert oder gar nicht mehr wahr.
Eine Neuralgie ist ein Schmerz, der durch eine Nervenschädigung verursacht wird und im Ausbreitungsgebiet eines Nervs auftritt. Als typisch kann man z.B. die Trigeminusneuralgie oder Postzosterneuralgie (nach Gürtelrose) nennen. Polyneuropathie sowie Neuralgie lassen sich meistens konservativ medikamentös oder lokal mit Hilfe von speziellen Pflastern behandeln.

 

Erfahren Sie mehr über Ursache und Behandlungsmöglichkeiten...

In den meisten Fällen entsteht eine Polyneuropathie

  • als Folge einer metabolischen Erkrankung, z.B. nach einer fortgeschrittenen Zuckerkrankheit, einer schweren Nierenfunktionsstörung oder auch nach einer Chemotherapie
  • nach mechanischen Nervenläsionenposttraumatische Neuropathie; z.B.: länger dauernder Discus Prolaps oder Postlaminektomiesyndrom

Zwischen neuropathische Schmerzen gehören auch zentrale Schmerzen nach ischämischen Hirninfarkten oder Rückenmarkverletzungen. Behandlung einer Polyneuropathie sowie Neuralgie richtet sich in erster Linie nach ihrer Ursache.  Mit Hilfe von Medikamenten, speziellen Pflastern (in der letzten Zeit bewährte sich Qutenza – die hochprozentige Chilli-Pflaster) und / oder TENS (Transcutane Elektrische Nervenstimulation), kann man die Schmerzen oft gut lindern.

Bei Trigeminusneuralgie oder Gesichtsschmerzen helfen Blockaden des oberen Halsganglions oder Stellatumblockaden (im stationärem Bereich).

Ischämieschmerz

Ischämie bezeichnet eine örtlich begrenzte Blutleere in Geweben oder Organen. Ursache ist eine mangelnde Blut – und damit Sauerstoffversorgung, die aufgrund einer Verlegung von Arterien entsteht.

Die verminderte Blut- und damit Sauerstoffversorgung löst sogenannte Ischämieschmerzen aus. Am häufigsten treten diese Gefäßverlegungen und die daraus resultierenden Schmerzen in den Beinen auf und führen zum Krankheitsbild der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK).

Therapiemöglichkeiten bei Ischämieschmerz...

Trotz vieler gefäßerweiternden chirurgischen Eingriffe (Stenteinlage, Ballondilatation, Bypass), leiden viele Patienten unter behandlungsresistenten Ischämieschmerzen.

In diesen Fällen können neben medikamentöser Therapie auch spezielle Methoden – eine systemische medical Ozon Applikation – angeboten werden (siehe Ozontherapie).

Im stationären Bereich können epidurale Blockaden oder Blockaden des sympathischen Nervenstranges oder rückenmarksnahe Neurostimulation durgeführt werden.

Fibromyalgie

Menschen mit einer Fibromyalgie leiden unter quälenden Schmerzen im ganzen Körper. Weil die Symptome unspezifisch sind, ist der Weg zur richtigen Diagnose schwierig. Häufig geraten die Patienten unter Verdacht, Hypochonder zu sein.

Neben einer oralen Medikation werden spezielle Infusionen sowie Systemische Applikation vom medical Ozon angeboten (siehe Ozontherapie)

Mäßige Bewegung, Physiotherapie sowie Psychotherapie ergänzen die Behandlung.

Gelenksschmerzen

Zu chronischen Gelenkschmerzen zählen z.B. Arthrosen, Rheuma oder auch Bandscheibenleiden. Bei Gelenkschmerzen besteht die Therapie in erster Linie in physiotherapeutischen Maßnahmen sowie medikamentöser Schmerzbehandlung.
Bestehen starke Schmerzen, kann eine Infiltration von Lokalanästhetika und / oder medical Ozon die Beschwerden lindern und die Beweglichkeit wiederherstellen. Im stationärem Bereich werden Facettengelenksblokaden (FGB) angeboten.

Tumorschmerzen

Tumorschmerzen können bei einer Krebserkrankung auftreten. Dank moderner Methoden in der Schmerztherapie ist es heutzutage meistens möglich Tumorschmerzen stark zu reduzieren oder völlige Schmerzfreiheit zu erzielen. Tumorschmerzen lassen sich auf unterschiedliche Art bekämpfen.

Die medikamentöse Schmerztherapie baut auf dem sogenannten Stufenplan der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf. Dabei werden abhängig von der Stärke der Schmerzen nichtopioide Schmerzmittel, leichte Opioide oder starke Opioide eingesetzt.

 

 

Anästhesievorbereitungen

Vor jeder Operation ist eine präoperative anästhesiologische Untersuchung notwendig. Es werden alle Befunde kontrolliert, der Patient wird über verschiedene Narkoseverfahren aufgeklärt und gemeinsam mit ihm wird das geeignetste Verfahren ausgewählt.

Ob Vollnarkose (Intubationsnarkose / Larynxmaske), oder Regionalanästhesie, z. B. Spinalanästhesie – sogenannter Kreuzstich, Epiduralanästhesie, oder Nervenblockaden ist zu entscheiden.

Bei operativen Eingriffen ist die anästhesiologische Betreuung durch den Arzt eigenes Vertrauens bei privaten Patienten möglich.

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