Urologie

Die Fachbereiche Urologie und Andrologie befassen sich mit Erkrankungen der Nieren, Nebennieren, Harnleiter, Blase und Harnröhre bei beiden Geschlechtern, sowie bei Männern mit der Prostata, den Samenblasen, den Samenleitern und dem äußeren Genitale. Als Urologe möchte ich allen Patientinnen und Patienten meine ganze Kompetenz zur Verfügung stellen und Sie in konservativen und operativen Belangen beraten und betreuen.

Aufgabenbereiche des Urologen

  • Vorsorgeuntersuchung und Prophylaxe
  • Diagnose
  • Therapie
  • Nachbehandlung

folgender Erkrankungen:

  • Entzündliche Erkrankungen des Urogenitaltraktes (Niere, ableitende Harnwege, männliche Geschlechtsorgane)
  • Steinerkrankungen
  • Tumore
  • Traumen
  • Fehlbildungen
  • Harninkontinenz
  • andrologische Funktionsstörungen (erektile Dysfunktion, etc.)

andere Leistungen:

  • Kinderwunsch (Abklärung der männlichen Unfruchtbarkeit)
  • Familienplanung – Vasektomie (Unterbindung der Samenleiter)

Dr. Michael Lamche, MSc, MBA, F.E.B.U.

 

Als Urologe möchte ich allen Patientinnen und Patienten meine ganze Kompetenz zur Verfügung stellen und Sie in konservativen und operativen Belangen beraten und betreuen. Im Zuge meiner Tätigkeit als Oberarzt im Lehrkrankenhaus der Barmherzigen Brüder stehen mir für Sie weitreichende Behandlungsmöglichkeiten und eine interdisziplinäre Betreuung nicht nur im Ordinationsbereich sondern auch im Spitalsbereich zur Verfügung. Wichtig ist mir die individuelle Betreuung, Krankheitsvorsorge und ausreichend Zeit für das Gespräch.

 

 

Mehr Informationen zu Herrn Dr. Michael Lamche.

 

AndroCHECK

Der Urologe ist der Referenzarzt für die Frühdiagnose und frühzeitige Behandlung von Krankheiten und Funktionminderungen des männlichen Urogenitalbereiches; als Männerarzt ist er für den Mann das, was der Gynäkologe für die Frau ist. Das AndroCHECK-Programm definiert die Algorithmen zur spezifischen urologischen Abklärung und den Urologen zum ersten Ansprechpartner für die speziellen Gesundheitsprobleme des Mannes. AndroCHECK, das Programm der österreichischen Urologen zur Sicherung der Gesundheit und Lebensqualität des Mannes über 45 Jahren, umfaßt: Früherkennung und rechtzeitige Behandlung des Prostatakarzinoms mit kurativem Therapieansatz.

Was passiert beim AndroCHECK?

Regelmäßige Kontrolle der Harnblase (Krebserkrankungen; Altersveränderungen der Harnblase, Steinbildung), der Blasenentleerung, Früherkennung und Behandlung allfälliger Beschwerden. Erkennen und Werten von Symptomen und Beschwerden, welche in Zusammenhang mit Hormonveränderungen beim älter werdenden Mann stehen; gegebenenfalls fachlich fundierte Hormonsubstitution. Beratung des Mannes und seiner Partnerin bei Erektionsproblemen; frühzeitiges Erkennen und Behandlung einer erektilen Dysfunktion. Nähere Infos finden sie hier im Folder AndroCHECK.

Prostatavergrößerung

Durch die Größenzunahme der Prostata kann es zur Beeinträchtigung des Harnstrahles und zur Blasenentleerungsstörung mit z.B. Bildung von Restharn und im Endstadium zur Zerstörung der Blasenmuskulatur kommen. Um dies rechtzeitig zu verhindern, sollte man die Symptome (häufiger Harndrang, nächtlicher Harndrang, Restharngefühl,…) ernst nehmen und fachärztlich abklären lassen. In weiterer Folge kann es sinnvoll sein, eine medikamentöse Therapie einzuleiten, eventuell ist eine Operation notwendig

Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz

Unkontrollierter Harnverlust ist ein Tabuthema unserer Gesellschaft. Dieses Beschwerdebild kann verschiedene Ursachen haben: Schwangerschaft, vaginale Geburten, konstitutionelle Schwäche, aber auch Fehlverhalten im Alltag. Sollte sich nach entsprechender Abklärung und gezielter Therapie nicht den gewünschte Erfolg einstellen, stehen heutzutage minimal invasive Operationsmethoden zur Verfügung. Dies gilt auch für die männliche Harninkontinenz Die Inkontinenz des Mannes ist dabei, ihren bestehenden Tabu-Charakter abzulegen und so wie auch die der Frau als behandelbare Krankheit ins allgemeine Bewusstsein zu treten. Die Therapie muss allerdings die anatomischen Unterschiede, sowie die unterschiedlichen Entstehungsmechanismen der Inkontinenz beim Mann berücksichtigen.

Operative Urologie

Laparoskopie (Schlüsselloch-Operationstechnik): Mit der Laparoskopie kann man mittels kleiner Hautschnitte, auf muskelschonende Weise Operationen durchführen. In der Chirurgie kommt diese Technik zum Beispiel bei Gallenblasenoperationen schon lange zum Einsatz. In der Urologie hat diese Methode im Bereich der Nieren und Prostataoperationen seit einigen Jahren Fuß gefasst. Eine Weiterentwicklung der laparoskopischen Technik stellt die robotisch unterstützte Technik (DaVinci®) dar. Hierbei kann der Operateur über eine Operationskonsole durch 3D Sicht computerunterstützt die gewünschten Operationen mit mehr Rotationsmöglichkeiten viel präziser durchführen. (in der Urologie: radikale Prostatektomie (Krebsoperation der Prostata), Nieren(tumor)operationen mit Organerhalt und die radikale Blasenentfernung bei Krebs (Cystektomie)).

Weitere Themen der operativen Urologie (Mikrochirurgie, Tumorchirurgie, Inkontinenz-OPs, Laser,...)

Mikrochirurgie: Urologischerseits kommt die Mikrochirurgie bei Krampfadernoperationen am Hoden und auch bei Refertilisierungen (Wiederverbindung der Samenleiter bei Kinderwunsch nach erfolgter Samenleiterunterbindung) zum Einsatz.

Tumorchirurgie Bei Vorliegen von Tumoren der Nieren, Harnleiter, Blase, Prostata, Penis, Hoden und Nebenhoden ist eine Operation, eine entsprechende Nachbehandlung und Nachbetreuung an einer dafür spezialisierten Abteilung, wie zum Beispiel der urologischen Abteilung des KH der Barmherzigen Brüder, ratsam.

Inkontinenzperationen Es gibt zahlreiche operative Methoden zur Inkontinenzbehandlung. Bei Belastungsinkontinenz haben sich in den letzten Jahren die “Schlingenoperationen” als effizienteste Methode durchgesetzt. Alternativ besteht bei entsprechender Indikation die Möglichkeit einer laparoskopischen, robotisch (DaVinci®) unterstützten Operations- Technik, der Sakrokolpopexie.

Lasertherapie In der Urologie werden verschiedene Laser verwendet. Für innere Eingriffe (wie zum Beispiel Prostataverkleinerungen über die Harnröhre) wird seit einigen Jahren der Holmium-YAG-Laser eingesetzt. Seine Eindringtiefe ins Gewebe kann sehr gering gehalten und genau kontrolliert werden. Mit hohen Energiestufen kann Gewebe praktisch ohne Blutung durch Verdampfen “geschnitten” werden. Auch Harn- und Nierensteine können mit dem Holmium-Laser unter Sicht schonend zertrümmert werden.

Entzündliche Harnwegsinfekte

Einen Aufgabenbereich der Urologie stellt die Diagnose und Therapie der Harnwegsinfekte dar. Von einer Harnröhrenentzündung über (wiederkehrende) Blasenentzündungen, inklusive einer sogenannten interstitiellen Zystitis reicht das Spektrum bis zu entzündlichen Erkrankungen der Nieren. Beim Mann kommen Prostataentzündungen (Prostatitis) und (Neben-) Hodenentzündungen dazu. Eine entsprechende Diagnostik und Therapie ist notwendig

Onkologie

Onkologie umfasst die Behandlung bösartiger Tumore und stellt ein interdiziplinäres Gebiet dar. Zusammenarbeit zwischen Fachärzten (Urologie, interne Onkologie und Strahlentherapie) ist notwendig. Dies geschieht im sogenannten Tumorboard. Im Falle einer Krebserkrankung ist es daher immer wichtiger das gesamte Spektrum anbieten zu können, nicht immer ist die Operation der einzig sinnvolle Weg.

Kinderurologie

Zu den häufigsten Fragestellungen im Bereich der Kinderurologie gehören neben den angeborenen Fehlbildungen, die wiederkehrenden Harnwegsinfekte, Phimosen (Vorhautverengungen) und das kindliche Einnässen (Enuresis).

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