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Kopfschmerzen



Unter Migräne versteht man attackenweise und in gewissen Zeitabständen wiederkehrende, meist drückende, pulsierende und pochende Kopfschmerzen. Begleitsymptome von einer Migräne sind vegetative Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Schwindel sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit.

Durch Vermeidung der auslösenden Faktoren, durch gezielte Medikation und Vorbeugung lassen sich die Anfälle abschwächen oder verhindern.

Cluster Kopfschmerz ist ein schwerer, einseitiger Schmerz, der sich meist hinter dem Auge befindet. Er tritt in gehäuften Attacken (Clustern) bis zu achtmal täglich auf und kommt oft nachts vor. Cluster-Kopfschmerz-Attacke kann unbehandelt bis 180 Minuten lang andauern.

Die Therapie besteht aus Vorbeugung und Behandlung der Anfälle. Um einem Cluster-Kopfschmerz vorzubeugen, eignen sich verschiedene Medikamente. Bei einem akuten Anfall von Cluster-Kopfschmerzen besteht die beste Behandlung darin, 100-prozentigen Sauerstoff über eine Gesichtsmaske zu inhalieren oder Triptane subkutan zu spritzen.

Der Spannungskopfschmerz ist der häufigste Kopfschmerz: ein dumpfer, drückender bis ziehender Schmerz, der sich zunächst im Stirn- und Nackenbereich bemerkbar macht und dann ausbreitet. Ursache von Spannungskopfschmerzen können Muskelverspannungen im Nacken-, Schulter-, Gesichts- und Augenbereich sein.

Ein medikamenteninduzierter Kopfschmerz  (Kopfschmerzen durch Schmerzmittelübergebrauch) entsteht häufig aus Spannungskopfschmerzen oder Migräne, in deren Verlauf die Betroffenen regelmäßig Schmerzmittel einnehmen oder die Dosis erhöhen.