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Refluxchirurgie


Das zurückfließen von Magensäure in die Speiseröhre (sog. Reflux) kann zu Beschwerden wie Sodbrennen, saurem Geschmack im Mund, Fremdkörpergefühl im Hals oder Reizhusten führen. Darüber hinaus kann es bei längerem Bestehen von Reflux auch zu Veränderungen in der Speiseröhre kommen bis hin zu einer Krebserkankung. Die Diagnosestellung erfolgt nach eingehender Abklärung (Magenspiegelung, Säuremessung in der Speiseröhre, funktionelles Schluckröntgen). Im Rahmen der 24-Stunden Impedanzmessung wird die Säurebelastung der Speiseröhre gemessen, aufgezeichnet und ausgewertet. Die Messung erfolgt ambulant, das Gerät zur Messung kann mit nach Hause genommen werden.

Nicht immer ist eine operative Behandlung der Refluxerkrankung notwendig und sinnvoll. Wenn es aber durch eine medikamentöse Therapie und durch die Umstellung der Lebensgewohnheiten zu keiner Besserung der Beschwerden kommt oder Vorstufen einer bösartigen Speiseröhrenerkrankung vorliegen, wird der meist vorhandene Zwerchfellbruch (sog. Hiatushernie) in minimal-invasiver Technik repariert und zusätzlich eine Manschette aus dem Magenfundus (sog. Fundoplicatio) als Ventil gegen den Säurereflux geformt.