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Operative Urologie

Laparoskopie (Schlüsselloch-Operationstechnik)

Mit der Laparoskopie kann man mittels kleiner Hautschnitte, auf muskelschonende Weise Operationen durchführen. In der Chirurgie kommt dieseTechnik zum Beispiel bei Gallenblasenoperationen schon lange zum Einsatz. In der Urologie hat diese Methode im Bereich der Nieren und Prostataoperationen seit einigen Jahren Fuß gefasst.

Mikrochirurgie

Urologischerseits kommt die Mikrochirurgie bei Krampfadernoperationen am Hoden und auch bei Refertilisierungen (Wiederverbindung der Samenleiter bei Kinderwunsch nach erfolgter Samenleiterunterbindung) zum Einsatz. 

Tumorchirurgie

Bei Vorliegen von Tumoren der Nieren, Harnleiter, Blase, Prostata, Penis, Hoden und Nebenhoden ist eine Operation, eine entsprechende Nachbehandlung und Nachbetreuung an einer dafür spezialisierten Abteilung, wie zum Beispiel der urologischen Abteilung des KH der Barmherzigen Brüder, ratsam.

www.bbwien.at

Inkontinenzperationen

Es gibt zahlreiche operative Methoden zur Inkontinenzbehandlung. Bei Belastungsinkontinenz haben sich in den letzten Jahren die "Schlingenoperationen" als effizienteste Methode durchgesetzt. 

Lasertherapie

In der Urologie werden verschiedene Laser verwendet. Für innere Eingriffe (wie zum Beispiel Prostataverkleinerungen) wird seit einigen Jahren der Holmium-YAG-Laser eingesetzt. Seine Eindringtiefe ins Gewebe kann sehr gering gehalten und genau kontrolliert werden. Mit hohen Energiestufen kann Gewebe praktisch ohne Blutung durch Verdampfen "geschnitten" werden. Auch Harnsteine können mit dem Holmium-Laser unter Sicht schonend zertrümmert werden.